„Wie lange dauert das?“ – Warum du mit SEO niemals fertig bist

SEO ist in aller Munde aber nicht jeder hat ein genaues Bild davon im Kopf. Gerade kleinere Unternehmen sind oft nicht mit der Prozedur vertraut und haben keine Vorstellung von der Dauer der SEO-Maßnahmen. Deshalb hören wir häufig die Frage „Wie lange dauert SEO?“. Genau das wollen wir heute mal erklären.

Wie wird man bei Google gefunden?

Deine Seite ist zum Beispiel dann besser als andere, wenn sie mehr Besucher anzieht.Um zu verstehen, was genau SEO bedeutet und wie lange es dauert, muss man zuerst wissen, wie man bei Google gefunden wird. Über 200 Faktoren spielen dabei eine Rolle und die sind nicht einmal alle öffentlich bekannt. Einige Rankingfaktoren sind aber besonders wichtig und dazu gehört vor allem die Qualität einer Seite. Ist deine Seite besser als andere, landest du weiter oben (wenn Google das auch so sieht).

Deine Seite ist zum Beispiel dann besser als andere, wenn sie mehr Besucher anzieht. Jedenfalls ist das dann der Fall, wenn dies auf „natürlichem Weg“ passiert, wenn du also hochwertige, aktuelle Inhalte anbietest. Diese Inhalte sorgen auch dafür, dass deine Besucher wiederkommen und länger auf deiner Seite bleiben. Außerdem springen sie nicht so schnell ab. All diese Dinge sind für Google ein Indikator für die Qualität einer Seite.

Wie erstellt man hochwertige Inhalte?

Der Aufbau von richtig gutem Content folgt meistens einer Strategie. Dabei legt man erst einmal ein Ziel fest. Zum Beispiel möchte man mehr Besucher auf die eigene Website holen oder mehr Umsatz machen und so weiter. Ausgehend vom eigenen Ziel, der Zielgruppe (beziehungsweise Buyer-Personas), der Branche und anderen Faktoren entwickelt man eine Content Strategie. Diese bildet den roten Faden und legt die Inhalte fest, die entwickelt und verbreitet werden sollen. Dabei sind alle Formen von Inhalten möglich:

  • Text
  • Bilder
  • Videos
  • E-Books
  • Podcasts
  • Whitepaper
  • Infografiken
  • Umfragen

Content sollte immer einen echten Mehrwert für den Besucher schaffen. Nur so kannst du auch davon ausgehen, dass dieser deine Inhalte mit anderen teilen möchte. Auf die Art und Weise bekommst du auch Backlinks (Links, die auf deine Seite führen), die ebenfalls ein wichtiger Rankingfaktor sind.

Wie lange dauert Content Marketing?

Guter Content benötigt einfach Zeit. Gerade für aufwändige Inhalte wie Videos muss man ein gewisses Zeitbudget haben. Auch die Verbreitung der Inhalte in den sozialen Medien ist häufig nicht von jetzt auf gleich getan. Hinzu kommt, dass man immer wieder neue, aktuelle Inhalte veröffentlichen sollte. Denn das Internet ist besonders schnelllebig und wer zuerst die besten Informationen liefert, bekommt die Besucher.

Wie baut man Trust auf?

Auch das Vertrauen (Trust) spielt eine wichtige Rolle. Hat sich eine Seite das Vertrauen von Google erarbeitet, landet sie entsprechend weiter oben als andere Seiten, die nicht so vertrauenswürdig sind.

Der Google-Algorithmus kann heutzutage immer besser auf menschliche Bedürfnisse reagieren. Manche sprechen auch davon, dass Google immer mehr denkt wie ein Mensch. Das bedeutet, dass es auch immer schwieriger wird, durch getrickste Methoden das Ranking zu verbessern. Konnte man früher noch mit Keywordstuffing schneller oben landen, ist das heutzutage nicht mehr vorstellbar. Das liegt daran, dass Google immer besser die Qualität einer Seite einschätzen kann, was wiederum zu Vertrauen führt. Fällt eine Seite immer wieder positiv auf – durch guten Content, viele und wiederkehrende Besucher und geringe Absprungraten – gewinnt sie an Trust. Das muss nicht immer ewig dauern. Gerade absolute Trendseiten, die von Anfang an hohe Besucherzahlen haben und viralen Content produzieren, steigen schnell im Ranking. Hier kommt es auch immer stark auf die jeweilige Branche an. Trotz allem benötigt Google aber auch eine gewisse Zeit, um die Inhalte zu indexieren. Früher sprach man noch von bis zu drei Monaten, doch auch hier macht Google Fortschritte.

Werden alte Seiten besser bei Google gefunden?

Lange haben sich Gerüchte gehalten, die das Alter einer Website als wichtigen Rankingfaktor angepriesen haben. Neue Seiten hatten es sehr schwer, gegen die altbekannten Seiten anzukommen. Allerdings gab es Zeiten, in denen gerade neue Seiten besonders gut im Ranking ankamen. Seit damals haben sich die Geschwindigkeit des Internets und auch die des Google-Algorithmus stark verändert, sodass das Alter einer Seite nicht mehr so eine große Rolle spielt. Trends werden von Google erfasst, weshalb auch neue Seiten eine gute Chance haben. Besitzer alter Domains müssen vor den Neulingen aber keine Angst haben, solange deren Qualität stimmt und sie nach wie vor „frische“ Inhalte liefern.

Wie läuft SEO ab?

SEO bedeutet heutzutage nicht mehr, nur die statischen Inhalte einer Website zu optimieren. Zunächst einmal wird eine Website analysiert, um eventuelle Fehler aufzudecken und Potenziale zu finden. Auch die Konkurrenz nimmt man dabei unter die Lupe. Mithilfe der Analyse werden Handlungsempfehlungen ausgesprochen, die sich durch alle bekannten Rankingfaktoren ziehen können.

Vom Quellcode bis zur Optik

Nachdem man die technischen Faktoren wie zum Beispiel die Ladezeit einer Website optimiert hat, kommen viele andere Dinge dazu. Um beispielsweise die Suchenden dazu zu motivieren, auf dein Suchergebnis zu klicken, muss dieses angepasst werden. Hierbei werden Title und Metadescription so interessant gestaltet, dass man nicht anders kann, als deine Seite zu besuchen. Doch wenn der Besucher erst einmal da ist, solltest du ihm genau das liefern, wonach er gesucht hast. Die Inhalte müssen also leicht zu finden und interessant sein. Obendrein sollten sie leicht zu konsumieren sein. Je nach Zielgruppe solltest du eher ein Video als einen Text präsentieren. Ein wichtiger Punkt ist auch die Aufbereitung der ganzen Seite. Farben und Formen und die Anordnung sollten zusammenpassen und dem Nutzer Spaß machen.

SEO ist ein Prozess

Auf diese Art und Weise ist SEO ein andauernder Prozess, der permanent fortgeführt werden muss. Diese ganzen Punkte werden in der Regel von unterschiedlichen Personen bearbeitet. Webdesigner kümmern sich nach Absprache mit den SEOs um die Ästhetik, Programmierer sorgen für die technische Optimierung. Texter, Grafiker und Co kümmern sich um die passenden Inhalte und so weiter. Außerdem wird die Performance der Website überprüft. So kann über einen längeren Zeitraum auch bestimmt werden, welche Unterseiten gegebenenfalls noch eine Überarbeitung brauchen. Hier beginnt der Kreis dann von neuem. Auf diese Art und Weise ist SEO ein andauernder Prozess, der permanent fortgeführt werden muss. Nur so kann man mit der Konkurrenz mithalten.

Fazit

SEO ist nie vorbei. Wenn du es richtig machen willst, optimierst du deinen Besuchern zu liebe permanent weiter. DU bietest frische Inhalte mit Mehrwert an, die du immer aktuell hältst. So kannst du mit der Konkurrenz mithalten.

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