Warum diese Content- und SEO-Tools dein Leben verändern werden

Versuchst du noch Herr deiner Content-Strategie zu werden oder mehr Besucher über die organischen Suchergebnisse zu bekommen? Content Marketing und SEO können kleine und mittelständische Unternehmen und Freiberufler sehr viel Zeit kosten. Allein die Suche nach hilfreichen Werkzeugen kann lange dauern und dir das Leben schwermachen. Auch dann, wenn du schon lange schreibst, kommst du an dem ein oder anderen Tool nicht vorbei. Deshalb haben wir die besten SEO und Content Tools zusammengetragen!

Content Tools

Redaktionsplan

Scompler

Klar geht für den Redaktionsplan auch Excel, ist dann halt nicht so schnieke. Scompler vereint ziemlich erfolgreich die strategische Content-Planung und -Steuerung, das Erstellen von Personas, die Content-Verteilung und vieles mehr. Du kannst auch im Team Content erstellen und die Erfolge messen. Grandios!


Tools zum Schreiben

Texter folgen oft einer Routine, um den Workflow zu halten. Das ist gerade dann nötig, wenn du große Beiträge erstellst. Mit ein paar netten Werkzeugen wirst du aber noch produktiver, versprochen!

Portent – Überschriften, die gelesen werden müssen

Super Sache, wenn dir jemand einfach eine Überschrift liefert, die schon unschlagbar ist, oder? Portent hat mit dem Title Maker genau so ein Tool entwickelt. Es ist zwar auf Englisch, dank der Algorithmen, die dahinter stehen, ist es aber einfach ins Deutsche übertragbar. Auf die Grammatik musst du natürlich achten.

Focusbooster

Lässt du dich beim Schreiben permanent ablenken und schaffst es selten, mal so richtig durchzuschreiben? Dann fehlt dir wahrscheinlich die Aufmerksamkeit und dein Fokus auf das Wesentliche: das Schreiben. Dagegen kannst du mit Focusbooster angehen. Das Tool nutzt die Pomodoro-Technik, kurze Phasen der Konzentration mit anschließenden Pausen.

Online-Timer

Die Pomodoro-Technik kannst du natürlich auch mit einem einfachen Timer anwenden. Der Online-Timer auf http://www.timer-tab.com/ lässt sich beliebig einstellen und gibt einen wunderbaren Klang von sich, wenn die Zeit abgelaufen ist. Pomodoro funktioniert übrigens so: Du arbeitest 25 Minuten hochkonzentriert an einer Aufgabe und machst dann 5 Minuten Pause. Nach vier dieser Pomodoro-Zyklen machst du eine längere Pause, empfohlen werden 20 – 30 Minuten.

Scrawl – Für den Tritt in den Hintern

Du bist eher vom Typ Prokrastination und benötigst ab und an einen gehörigen Tritt in den Allerwertesten? Dann ist Scrawl genau das richtige für dich. Solltest du zu lange nichts tippen, erinnert Scrawl dich liebevoll daran, endlich die Hufe zu schwingen. Nichts für schwache Nerven aber manche brauchen einfach ein bisschen Druck.

Synonyme

Was wäre die Welt mit den immer gleichen Begriffen in deinen Texten? Damit du ein bisschen Abwechslung in die Sache bringen kannst, solltest du zwischendurch zu einem Synonym-Wörterbuch greifen. Die gibt es natürlich auch online, probier mal Open Thesaurus oder Woxikon.


Recherche

Quora

Quora ist das englischsprachige Pendant zu gutefrage.net. Allerdings können dort Fragen und Antworten auch mit Bildern ergänzt werden. Die Seite ist ein super erster Anhaltspunkt für die Recherche, weil du einen Überblick darüber bekommst, was echte Menschen wissen wollen. Wenn du dich zum ersten Mal anmeldest, gibst du erst einmal deine Interessen an, auf denen dann die angezeigten Feeds basieren.

Buzzsumo

Buzzsumo zeigt dir basierend auf einem Thema beziehungsweise Keyword, welche Inhalte gerade besonders oft in den sozialen Netzwerken geteilt werden. Das ist besonders hilfreich, wenn du deine Inhalte immer am Puls der Zeit erstellen möchtest – was der Regelfall sein sollte.

Bilder und Grafiken

Lizenzfreie Bilder, Grafiken und Icons

Wer einfach Bilder im Netz sucht und für seine Inhalte benutzt, ohne auf die Lizenz zu achten, kann schon einmal richtig Probleme bekommen. Kein Wunder, du möchtest ja auch nicht, dass jemand deine Texte klaut. Dafür gibt es aber genügend Quellen für lizenzfreie Bilder, die du beliebig verändern und nutzen kannst. Dazu gehören unter anderem

Bilder bearbeiten und optimieren

Falls du kein ambitionierter Designer bist aber die Bilder auf deiner Seite oder deinem Blog ein bisschen einheitlich gestalten willst, kannst du dafür kostenlose Tools nutzen. Ein umfangreiches Programm, das sogar an Photoshop herankommt, ist Gimp. Sollte dir das aber eine Nummer zu groß sein, kannst du auch Google Fotos nutzen. Das Tool ist ganz einfach zu bedienen und ermöglicht dir das einfache Bearbeiten der Fotos mit Filtern und ein paar manuellen Einstellungen.

Damit deine Bilder nicht deine Server und sogar die Ladezeiten deiner Seite sprengen, solltest du sie noch optimieren beziehungsweise komprimieren. Das kannst du in Bildbearbeitungstools machen oder ganz einfach unter Optimizilla. Die Qualität der Bilder bleibt erhalten, sie sind aber klein genug, um so wenig Speicherplatz zu verbrauchen wie möglich.

SEO-Tools von Google

Wer hat mehr Interesse an ordentlichen Inhalten als Google (und natürlich der Nutzer)? Die Suchmaschine hat einige SEO-Tools, an denen weder Anfänger, noch Profis vorbeikommen.

Google Analytics

Mit Google Analytics misst du deine Marketing-Erfolge. Hier kannst du gut sehen, wie viele Besucher deine Seite aufrufen, wie lange sie bleiben, wie schnell sie wieder weg sind und viele andere Dinge. Das Original-Dashboard ist selbsterklärend, du hast aber viele Möglichkeiten, es nach deinen Vorstellungen anzupassen. Möchtest du tiefer in die Materie eintauchen, solltest du ein bisschen Zeit mitbringen, denn das Tool ist so umfangreich, dass viele dicke Bücher darüber geschrieben werden.

Search Console

Die Search Console ist eine abgespeckte Version von Analytics, kann aber auch noch ein bisschen mehr. Hier siehst du neben den Klickzahlen zum Beispiel auch die Anzahl der indexierten Seiten, Crawlingfehler und strukturierte Daten.

Google AdWords (Keywordplanner)

Google AdWords ist eigentlich für Nutzer der bezahlten Anzeigen gedacht. Das Programm enthält aber ein Tool, das du dir für deine SEO-Zwecke zunutze machen solltest, und zwar den Keywordplanner. Hier kannst du nicht nur einen Überblick über relevante Keywords bekommen, sondern du siehst auch deren theoretischen Wert (den sie in bezahlten Anzeigen hätten).

Noch mehr SEO-Tools

Es gibt mittlerweile einen riesigen Haufen sehr guter Tools, die dir deine SEO-Arbeit erleichtern. Leider gibt es mehr, als man benutzen kann.

Analyse

Richtig aufwändige Profi-Analysen solltest du immer mit entsprechenden Tools machen. Xovi, Sistrix und Searchmetrics sind nur ein paar Beispiele.

Um einen Eindruck von deinen Kennzahlen zu bekommen, eignen sich aber auch kostenlose Tools wie SEORCH und SimilarWeb.

Kleiner Tipp: Niemand sagt, dass du damit nur deine eigene Website checken darfst. Versuch es doch einmal bei deinen Konkurrenten.

Snippets

Damit deine Seite auf der Suchergebnisseite auch angeklickt wird, solltest du für ein super Snippet sorgen. Zwar kann Google sich unter bestimmten Voraussetzungen dein Snippet einfach selbst zusammenbauen, aber ein bisschen Einfluss hast du schon.

Der Snippet Editor liefert dir nicht nur eine Vorschau, du kannst dort auch Sonderzeichen einfügen und erhältst wertvolle Tipps zum Schreiben von Snippets.

Keywords

Keywords rücken zwar immer weiter in den Hintergrund, liefern aber immerhin einen Anhaltspunkt dafür, welche Themen für deine Beiträge relevant sind. Um Keywords zu finden, eignet sich zunächst der Google Keywordplanner. Anschließend kannst du mit dem Smarketer Keywordtool Longtail Keywords generieren, indem du vorhandene Keywords kombinierst. Sehr aufwändige Analysen kannst du außerdem mit dem TermExplorer machen, der bei ganz kleinen Projekten umsonst ist.

WordPress Plugins, die du lieben wirst

Yoast SEO

Der Klassiker unter den SEO-Plugins für WordPress ist immer noch Yoast SEO. Schon in der kostenlosen Version bietet das Tool sehr viele Optionen für Einsteiger und auch Fortgeschrittene. Es überprüft beispielsweise die Verwendung eines Hauptkeywords in deinem Text und macht dich darauf aufmerksam, wenn es irgendwo fehlt. Außerdem kannst du in Yoast Title und Metadescription ändern und erhältst eine Snippetvorschau. Zu weiteren kostenlosen Features bietet dir die Premiumversion unter anderem noch einen Redirect Manager und die Möglichkeit, mehrere Keywords anzugeben.

Yet Another Related Posts Plugin

Das Tool mit dem langen Namen, oder einfach YARPP, sorgt für verwandte Beiträge unterhalb eines Beitrags. Klingt unnötig, solange eine Seite noch klein ist, aber irgendwann ist das Verlinken mühselig. Dafür kannst du das Plugin zaubern lassen und deine interne Verlinkung damit verbessern.

Table of Contents Plus

Als fortgeschrittener Texter beziehungsweise Content Marketer weißt du, dass ein paar hundert Wörter nicht mehr ausreichen, um bei Google eine Top-Position zu erhalten. Lange Beiträge mit tausenden Wörtern werden aber schnell unübersichtlich. Mit dem Table of Contents Plus Plugin lassen sich ganz einfach Inhaltsverzeichnisse erstellen, die deinen Besuchern auf einen Blick klarmachen, was sie von den Beiträgen erwarten können.

Redirection

Mit dem Redirection Plugin kannst du sehr schnell und einfach fehlerhafte URLs umleiten. Solltest du den Hoster wechseln, einen Relaunch anstreben oder einfach mal kräftig aufräumen, ist dies ein unverzichtbares Tool für deine Seite.