So werden Überschriften sexy!

So werden deine Überschriften sexy – Tipps und Tricks fürs bessere Texten

Jedes Stück Content beginnt mit einer Überschrift. Texte, Bilder, Videos. Nachrichten, Wiki-Einträge, Blogartikel und so weiter. Alles beginnt mit einer Überschrift.

Leider endet auch vieles schon bei der Überschrift. Zum Beispiel das Interesse eines Lesers.

Das Verfassen genialer Überschriften ist aber nur Übungssache. Wir zeigen dir heute, wie deine Überschriften so sexy werden, dass sie funktionieren.

Übrigens: In der Regel kannst du die Struktur beibehalten und einfach deinen eigenen Inhalt einfügen. Welche die passende Überschrift ist, hängt von deiner Zielgruppe ab.

Knackige Begriffe

Möchtest du die Aufmerksamkeit deines Besuchers auf deine Inhalte lenken, muss die Überschrift zu einhundert Prozent sitzen. Das schaffst du mit knackigen Begriffen, die sofort das Interesse
wecken.

Dazu gehören:Apfel

  • Einzigartig: Begriffe, die starke Emotionen hervorrufen.
  • Kostenlos: Alles, was umsonst ist, zieht sofort.
  • Geheimnis, Hacks, Tricks: Weckt hundert pro die Neugier.
  • Du: Direkte Ansprache. „Ich“ ist jedermanns Lieblingswort.
  • Grund, Gründe: Ebenfalls Neugier pur. Man will den Dingen auf den Grund gehen.
  • Garantiert: Das verspricht Erfolg ohne Risiko.
  • Leicht: Klingt nach dem Weg des geringsten Widerstandes.
  • Jetzt, Sofort: Es verspricht absoluten Mehrwert, wenn etwas sofort passiert oder umsetzbar ist.

Konkrete Beispiele:

  1. „Nehmen Sie 10 Kilo ab – mit dieser einzigartigen Methode“
  2. „Kostenlose Seminarplätze für Mitglieder“
  3. „Das ultimative Geheimnis reicher Menschen“
  4. „Hast du auch dieses Problem beim Rasenmähen?“
  5. „8 Gründe, wieso du schon vor Neujahr mit dem Rauchen aufhören solltest“
  6. „So vermeidest du garantiert eine Glatze“
  7. „So leicht verdient man Geld im Internet“
  8. „Werde sofort erfolgreich – mit dieser einfachen Methode“

Einige dieser Beispiele kombinieren mehrere Tipps miteinander und werden auf die Art besonders wirkungsvoll.

Keywords

Im Internet muss man anders texten als in anderen Medien. Dazu gehört zum Beispiel die Verwendung wichtiger Schlüsselbegriffe, also Keywords. Denn nur wer solche Keywords nutzt, kann damit auch in den Suchmaschinen auftauchen.

Du solltest also eine abstrakte Schreibe vermeiden. Sag deinem Leser klipp und klar, was ihn in deinem Artikel erwartet. Außerdem ist es sinnvoll, Schlüsselbegriffe am Anfang der Überschrift zu positionieren. Natürlich nur so weit am Anfang, wie Grammatik und Lesefluss es zulassen.

Sexy Überschriften wecken Erwartungen

Sexy Überschriften wecken in deinem Leser eine bestimmte Erwartung, die du bestenfalls übertriffst. Wenn deine Überschrift lautet „Abnehmen wird jetzt ganz leicht“ und danach folgt die simple Beschreibung eines Fitnessstudios, dann wirst du deine Leser vermutlich verlieren.

Du darfst also nicht zu viel Versprechen und musst trotzdem so viel Neugier wecken, dass dein Leser weiterliest.

Der Nutzen für den Leser sollte im Vordergrund stehen

Dass Begriffe wie „Du“, „leicht“, „kostenlos“ etc. so gut funktionieren, hat natürlich einen Grund. Der Leser interessiert sich vor allem für die Dinge, die ihm selbst etwas nützen. Das solltest du beachten, wenn du ein entsprechendes Thema behandelst.

Beispiele:
  1. „10 einfache Avocado-Rezepte, mit denen Sie sofort 2 Kilo abnehmen“
  2. „Wie du dich ohne Hintergrundwissen selbstständig machen kannst“
  3. „So wirst du nebenberuflich zum Millionär“
  4. „Nie wieder kalte Füße“

Es ist manchmal gar nicht so einfach, den Nutzen zu beschreiben, ohne völlig abzuheben. Dazu benötigst du ein bisschen Fingerspitzengefühl und Übung.

Ziffern in Überschriften wirken Wunder

Ziffern funktionieren in Überschriften unglaublich gut. Sie sind leicht zu erfassen und wecken sofort eine Erwartungshaltung im Leser.

Kleine Zahlen suggerieren wenig Zeitaufwand. „5 Gründe für…“ oder „10 einfache Methoden…“ hat man schnell gelesen.

Sucht man dagegen aufwändig recherchierte Inhalte, ziehen große Zahlen wunderbar.
„Die 100 wichtigsten…“ oder „250 Wörter, die…“ sind Überschriften, an denen man einfach nicht vorbeikommt.

Treppe

Versprechen in Überschriften

Versprechen kommen in Überschriften ebenfalls gut an, weil sie einen direkten Nutzen suggerieren. So kannst du mit Sätzen wie „Das sind garantiert die besten Handys der Welt“ oder „Mit diesen 7 Schritten wirst du vom Schüler zum Millionär“ große Hoffnungen wecken. Aber Vorsicht: Kannst du dein Versprechen nicht halten, sind deine Leser schneller weg, als du gucken kannst.

BlogbeitragBedenke die richtige Länge

Überschriften sollten nicht zu lang und nicht zu kurz sein. Das hat nicht nur etwas mit dem Lesefluss zu tun. Überschreitest du eine gewisse Länge, wird sie beispielsweise bei Google automatisch gekürzt.

Denke auch daran, dass völlig andere Regeln bei Twitter und Facebook gelten. Immer schön vorsichtig mit automatischen Posts. Hier solltest du nachjustieren können!

 

Fragen und Antworten

Auch Fragen kommen in der Überschrift super an, weil sie einfach neugierig machen.

  • „Machen diese 5 Früchte fett?“
  • „Verfolgst du die richtige Strategie im Online-Marketing?“
  • „Wie wichtig ist Sport wirklich?
  • „Welche sind die wichtigsten Rankingfaktoren in 2017?“

Solche Überschriften schreien nach Antworten, man möchte einfach mehr wissen. Natürlich gilt auch hier: Die Fragen müssen auf die Zielgruppe abgestimmt sein.

Ein paar negative Formulierungen sind erlaubt

Insgesamt empfiehlt es sich, immer schön positiv zu bleiben. Aber gerade bei den Überschriften lohnt es sich, auch mal mit negativen Formulierungen zu arbeiten. Hierbei geht es auch darum, Emotionen zu nutzen. Angst zum Beispiel:

  • „Diese 10 Fehler solltest du beim Bloggen niemals machen“
  • „Das sind garantiert die traurigsten Bilder, die du je gesehen hast“.

Geh mit diesen Varianten aber eher sparsam um, du möchtest deine Leser ja nicht verlieren.

Die wichtigste Regel: Nicht alle Überschriften funktionieren bei jedem

Du musst immer im Hinterkopf behalten, wer zu deiner Zielgruppe gehört. Nicht jeder Mensch reagiert zum Beispiel positiv auf Superlative wie „Die Schlimmsten“, „Das Beste“, etc. Andere reagieren ausschließlich auf besonders krass formulierte Überschriften.

Es ist also sehr wichtig, dass du deine Leser gut kennst und deine Überschriften an sie anpassen kannst. Denn wenn sie deine Überschrift langweilig, übertrieben oder plump finden, bleiben sie nicht lange deine Leser.

Fazit

Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Übung kannst du sexy Überschriften schreiben, die garantiert funktionieren. Probiere ein bisschen aus, spiele mit den unterschiedlichen Methoden und analysiere mithilfe von Tools, was für dich am besten funktioniert.

Passe deine Überschriften und auch deinen gesamten Content an deine Zielgruppe an und lasse auch die unterschiedlichen Kanäle nicht außer Acht.Schreiben