Unglaublich, wie schnell die Zeit verging

365 TAGE FOSS & HAAS

Alina

An meinem ersten Tag bekam ich gleich meinen eigenen Arbeitsplatz im schönen, offenen Büro mitten in der Fußgängerzone in Rheda und wurde direkt ins Team mit einbezogen. Auch Aufträge von Kunden wurden mir schon innerhalb der ersten vier Wochen anvertraut. Das gab mir das Gefühl, ein Mitglied des Teams zu sein.

Zu meinem Aufgabenbereich gehörte so ziemlich alles was es zu tun gab. Von der Gestaltung einer Visitenkarte bis hin zu einem T-Shirt-Druck war alles dabei.
Das was ich neu lernte, wurde mir direkt gut erklärt und bei Fragen war das ganze Team für mich da.
Zuerst lernte ich das Programm Adobe Illustrator kennen. Dabei probierte ich mich zum Beispiel an einer eigenen Visitenkarte. Wenn ich mal nicht weiter wusste, bekam ich sofort Hilfe.

In diesem Jahr erhielt ich praktikumsbegleitend die Aufgabe ein Buch über mein Jahr bei Foss & Haas zu gestalten. Ganz nach meinen eigenen Vorstellungen, konnte ich hier meine Ideen kreativ umsetzten und lernte somit den Umgang mit InDesign. Zusätzlich erhielt ich dadurch auch ein tolles Andenken an das super schöne Jahr. In diesem Buch habe ich jede Woche zusammengefasst, was für Aufgaben ich erledigt habe, was wir unternommen haben und dazu Bilder eingefügt. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht!

Was ich in diesem Jahr auch lernte, ist mit Kritik umzugehen. Man kann nicht immer den Geschmack des Kunden treffen und daher ist es fast immer so, dass etwas nicht den Vorstellungen des Kunden entspricht und man etwas ändern muss.
Die Arbeit in der Werbeagentur war immer anspruchsvoll für mich. Auch wenn ich eine Aufgabe schon vorher mehrfach erledigte, musste ich trotzdem nachdenken wie es am besten zu bewältigen ist und wie ich es bei dem letzten Auftrag gemacht habe.

Zudem war mir nie langweilig und auch wenn mal nicht so viel für mich zu tun war, konnte ich mich sehr gut selbst beschäftigen. Entweder habe ich mir Video-Tutorials über die einzelnen Programme angeschaut oder ich habe an meinem Buch weitergearbeitet.
Was ich ebenfalls sehr gut fand war, dass wir uns im Team die Aufgaben teilten. Das heißt, dass man sich gegenseitig zuarbeitete, somit erledigte ich Aufgaben und konnte damit auch noch meinen Kollegen helfen und ihnen etwas Arbeit abnehmen.

Ein weiteres Highlight war die einstündige Mittagspause, in der wir jeden Tag gemeinsam saßen und die Zeit einfach mal nur für uns hatten, um über sämtliche Themen zu reden und abzuschalten. Zwischendurch redeten wir auch über etwas anderes als Arbeit, was auch echt gut tat, wenn man bei dem ganzen kreativen Überlegungen ein Brett vor’m Kopf hat.

Natürlich gab es in diesem Jahr auch stressige Tage in denen nichts so lief wie es eigentlich laufen sollte, aber auch diese wurden ohne sich gegenseitig zu stressen bewältigt. Ich fand es lehrreich mal zu sehen, wie es sein kann, wenn mal nichts funktioniert. Während meines Praktikums entdeckte ich viele meiner Stärken und auch Schwächen.

Dies hilft mir sicher auch weiter in meiner beruflichen Zukunft. Zudem wurde ich durch die Kundengespräche viel selbstbewusster und kann jetzt viel offener auf Menschen zugehen.

Leider stellte ich auch fest, dass der Bereich des Grafik- und Printdesigns nicht ganz meine Stärke ist. Nach einem schönen Gespräch mit meiner Chefin und einer Kollegin, wurde mir die Webseitengestaltung vorgeschlagen. Daraufhin bekam ich meine eigene Kundin und den Auftrag eine Webseite zu überarbeiten. Darüber war ich sehr froh und merkte wieder, dass es dem gesamten Team darum geht, auch Spaß an der Arbeit zu haben.

Jeden Tag kam ich gerne in die Agentur, um an meiner erste eigene Webseite weiterzuarbeiten. Außerdem wurden bei uns auf der Webseite regelmäßig neue Blogartikel veröffentlicht, diese mussten dann bebildert werden. Dazu suchte ich oft neue Bilder passend zu dem Artikel raus und bearbeitete diese mit Photoshop. Das machte ich auch sehr gerne. Ich schrieb einen eigenen Blogbeitrag. In meinem Beitrag ging es um das Content-Management-System „WordPress“, die Software mit der Webseiten aufgebaut werden können.

Foss & Haas ist eine Agentur mit Herz und Seele. Man fühlt sich direkt wohl und ist Teil des Teams. Als Praktikant wird man nicht als „dummer Praktikant der eh nichts kann“ abgestempelt, sondern ganz im Gegenteil.

Vom ersten Tag an bis zum Ende war ich ein Mitglied des Teams. Ich fühlte mich super wohl und hätte auch keine Probleme damit, noch länger hier zu bleiben. Um ehrlich zu sein, läuft mir auch gerade schon die eine oder andere Träne über die Wange, während ich diese Worte schreibe. Ich werde die Zeit in der Agentur sehr vermissen und es wird bestimmt eine Umgewöhnung sein.

Ihr seid eine super tolle Firma und ein eingespieltes Team. Es ist wie ein zweites Zuhause, in dem man über alles reden kann. Man kann nicht nur etwas über den Beruf lernen, sondern für das ganze Leben.

Vielen lieben Dank an euch! Danke, dass ich das Jahr bei euch verbringen durfte! Bleibt wie ihr seid und passt gut auf euch auf. Ich werde euch sehr vermissen!

Aber nicht vergessen: auf eine Limonade komme ich gerne nochmal rum und vielleicht ja sogar irgendwann auf einen Kaffee. 😉

 

Hab euch lieb <3

 


 

Verlass‘ das Fest wenn es dir am besten gefällt!

Nadja

Meine Zeit bei Foss & Haas ging sehr schnell vorbei. Ich kann gar nicht glauben, dass ich ein ganzes Jahr hier war. Ich habe in der Zeit viel gelernt, was mir für mein weiteres Berufsleben, aber auch privat sehr helfen wird. Das liegt vor allem daran, dass ich viele Dinge alleine machen durfte und mir viele Aufgaben anvertraut wurden.

Bei fast allen Aufgaben hatte ich mit dem Kunden telefonischen oder aber auch persönlichen Kontakt in Kundengesprächen. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich mich selbständig mit den Kunden unterhalten konnte und zum Ende hin fiel es mir auch leichter Telefonate zu führen.

Meine Aufgaben waren sehr vielfältig und forderten viel Kreativität. Klar habe ich ab und zu mal Probleme gehabt, aber dank meiner Kollegen habe ich jedes Projekt abschließen können. Ich konnte immer darauf zählen, dass jemand da war, der mir bei meinen Aufgaben weiterhalf. Anfangs war ich noch etwas angespannt und unsicher, doch bereits nach wenigen Tagen habe ich mich super mit allen verstanden und konnte mich gut einleben.

Ich lernte schnell andere einzuschätzen und gewöhnte mich daran, dass ich hier viel Verantwortung trug. Fehler passieren zwar immer, aber man sollte aus diesen lernen und es beim nächsten Mal besser machen. Ich lernte also nicht nur etwas über Mediengestaltung und darüber, wie hier gearbeitet wird, sondern auch wichtige Lektionen, die mir in meinem Leben sicher noch helfen werden. Selbstbewusstsein gehört zum Berufsleben auch dazu, denn es reicht nicht gut zu sein, wenn man den Menschen nicht zeigt, was man kann.

Meine Aufgaben gingen von Gestaltung verschiedener Druckprodukte über Vorstellen und Präsentieren meiner Ideen. Ich schrieb Beiträge für die Foss & Haas Seite und veröffentlichte diese selbstständig. Dadurch, dass ich eine eigene Website erstellte, lernte ich mit WordPress zu arbeiten.
Da ich sehr viel am PC gearbeitet habe, fand ich die Abwechslung beim Bedrucken von T-Shirts toll. Aber auch so gab es immer wieder andere Aufgaben zu erledigen, für ganz unterschiedliche Kunden und Bereiche. So lernte ich, welche Gestaltungselemente zu welchem Zweck am besten geeignet sind.

Ich lernte hier so viel, dass ich in der Schule im Fach Gestaltung meistens schon alles wusste und gut mitmachen konnte. Allgemein verbesserte ich hier mein Selbstbewusstsein, meine Geduld, meine Kreativität und meine Teamfähigkeit.

Foss & Haas zeigte mir, dass es eine tolle Sache ist in einem Team zu arbeiten, da man immer Hilfe bekommt und sich gegenseitig auf neue Ideen bringt. In einem guten Team kann man sich auf jeden verlassen und von allen etwas lernen. Dafür sollte man jedoch Kritik annehmen und Änderungsvorschläge umsetzen können.

Durch die Teamarbeit habe ich gelernt mir meine Zeit besser einzuteilen und Projekte rechtzeitig zu beenden. Ich war von Anfang an begeistert wie gut hier die Kommunikation im Team ist. Jeder wusste was er zu tun hatte und sobald die Aufgabenverteilung nicht ganz klar war, gab es ein Teammeeting, in dem geklärt wurde wer was macht und wie es weitergeht. Gut fand ich auch, dass ich immer etwas zu tun hatte. Wenn es kein Kundenauftrag war, habe ich mich über die verschiedensten Dinge schlau gemacht oder an meiner Website gearbeitet.

Ich verstehe die Arbeitsabläufe jetzt besser und bin nicht so schnell verwirrt wenn neue Herausforderungen auf mich zukommen. Beispielsweise schrieb ich einen Beitrag über Dateiendungen und war beeindruckt wie wichtig sie sind, um zum Beispiel zu verstehen welche Datei man öffnen muss.

Das Team ist super und hält immer zusammen. Es hat mich außerdem erstaunt wie sehr der Zusammenhalt z. B. durch Sommerfeste, Weihnachtsfeiern, gemeinsame Unternehmungen und Mittagessen gestärkt wurde. Aus Arbeitskollegen wurden schon langsam Freunde. Eigentlich hat mich hier alles sehr beeindruckt. Wie viel Vertrauen alle in mich hatten, wie sehr alle zusammen gehalten haben wie viel gemeinsam unternommen wurde (auch außerhalb der Arbeitszeit).

Von Anfang an, wurde ich wie ein Teil des Teams behandelt. Ich durfte eigene Entscheidungen treffen, meine Änderungsvorschläge wurden berücksichtigt und ich selbst wurde respektiert. Das Jahr war sehr abwechslungsreich. Vor allem das Aloha und Ahoi Projekt hat mir gefallen, weil sich so viele Gewerbetreibende beteiligt haben.

Leider kann ich gar nicht alles was ich hier erlebt habe erzählen. Ich kann nur sagen, dass es mir super gefallen hat und ich Foss & Haas jedem, der Interesse an Gestaltung hat, weiterempfehlen werde.

Ich bedanke mich bei dem ganzen Foss & Haas Team und besonders bei Alina, die zusammen mit mir dieses Jahr hier verbrachte. Auch sie ist jetzt eine Freundin von mir.

 

DANKE FÜR ALLES! <3