Frühjahrsputz gefällig? So gelingt dir der Relaunch!

Hast du schon lange nichts mehr an deiner Website getan und mittlerweile das Gefühl, den Überblick zu verlieren? Dann ist vermutlich ein kleiner Frühjahrsputz genau das Richtige für dich. So ein Website-Relaunch erfordert nämlich, dass du dir einen Überblick verschaffst und einfach aktualisierst. Das kann das Design betreffen, den Content oder beides. Außerdem kann es auch sein, dass du einige Dinge ändern musst, die zum Beispiel relevant für SEO sind. Oder du hast viele alte Codeschnipsel auf deiner Seite, die alles ganz unübersichtlich und langsam machen. Damit du in diesem Frühjahr deine Website vernünftig aufräumen kannst, haben wir einmal die wichtigsten Tipps für deinen Relaunch zusammengetragen.

Neue Tapete – Das Layout auffrischen

Das Layout ist ein sehr wichtiger Faktor in Sachen Onlinepräsenz, denn das Auge isst bekanntlich mit. Das bedeutet, dass deine Inhalte noch so toll sein können –  wenn sie nicht gut verpackt sind, möchte man sie sich nicht ansehen. Deshalb solltest du spätestens dann über eine Auffrischung deines Webdesigns nachdenken, wenn deine Besucherzahlen sinken. Eventuell ist das Layout einfach nicht mehr zeitgemäß und muss dringend modernisiert werden.

Ein frisches Theme für deine SeiteEin frisches Theme für deine Seite

Läuft deine Website über WordPress, kannst du dir ein neues Theme aussuchen, das frisch und modern ist und zu deinen Anforderungen passt. Es gibt eine schier unendliche Menge an Themes, natürlich auch für andere Content-Management-Systeme, die man schnell und einfach kaufen kann. Sehr viele Themes sind auch gratis, allerdings sollte man hier ein wenig aufpassen und auf Themes zurückgreifen, die WordPress im Backend vorstellt. Es kann sich nämlich immer ein schadhafter Code im Quelltext verbergen, genau wie böse Links oder ähnliches.

Bei einem neuen Theme ist es immer ratsam, sich für eins zu entscheiden, bei dem es schon Demoversionen gibt, die nah an die eigenen Vorstellungen herankommen. So vermeidest du aufwändiges Nachrüsten, vor allem, wenn du wenig Erfahrung in Sachen Webdesign hast. Du kannst einfach die Demoversion installieren und deiner Corporate Identity anpassen. Leider kann man die Themes vor dem Installieren nicht testen. In der Regel gibt es nur Screenshots oder eine Live-Vorschau. Lass‘ dich hier nicht von hübschen Bildern blenden, denn die Inhalte musst du selbst einfügen. Achte auf die Struktur, das Menü und die Möglichkeit, das Design individuell anzupassen.

Außerdem solltest du noch auf ein paar andere Dinge achten, wenn du nach einem neuen Theme Ausschau hältst:

  • Website-Typ: Blog, Unternehmensseite, Online-Shop? Für jeden Typ gibt es spezielle Themes mit mehr oder weniger Funktionen.
  • Pagespeed: Die Ladezeit ist ein wichtiger Rankingfaktor, deshalb sollte deine Seite möglichst schnell sein.
  • Responsive oder gar AMP? Deine Website muss in jedem Fall gut auf allen Geräten laufen, das ist ebenfalls ein wichtiger SEO-Faktor.
  • Der Support: Gerade für Anfänger ist der Support der Anbieter ein wichtiges Kriterium. Solltest du einmal wirklich Schwierigkeiten haben, kann der Support dir helfen – sofern ihr die gleichen Sprachen sprecht.
  • Plugins: Viele Themes kommen mit Plugins, die einzeln ebenfalls etwas kosten. Solltest du bestimmte Plugins benötigen, behalte das schon bei der Theme-Auswahl im Hinterkopf.

Inhalte: Verschaffe dir einen Überblick

Solltest du bereits über viele Inhalte auf deiner Seite verfügen, kann es sein, dass du den Überblick verloren hast. Wenn das so ist, ist ein Relaunch eine sehr gute Gelegenheit, das zu ändern. Denn um noch mehr super Content zu produzieren, solltest du wissen, was du schon hast. Das ist aber nicht nur für neue Inhalte wichtig. Du kannst sehr gut deine alten Inhalte aktualisieren und so wieder im Ranking der Suchmaschinen steigern. Erweitere deine Inhalte, bringe die Infos auf den neuesten Stand und sieh dir an, was deine Besucherzahlen sagen.

Es macht Sinn, für deine Inhalte einen Redaktionsplan zu haben, der alle wichtigen Infos zu deinen Inhalten enthält. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Thema,
  • Unterthemen,
  • Autor,
  • Veröffentlichung,
  • Links in sozialen Medien
  • und so weiter.

Der Redaktionsplan hilft dir nicht nur, den Überblick zu behalten. Er hilft dir auch dabei, ganz schnell neue Themen zu finden. Da du immer weißt, welche Inhalte schon da sind, kannst du darauf aufbauen oder verwandte Themen einbeziehen. Außerdem weißt du, falls du in einem Team arbeitest, welcher Kollege mit welchen Themen vertraut ist, und kannst neue Inhalte entsprechend verteilen.

Kaputte Links reparieren
Struktur aufräumen

Ein Relaunch ist immer auch die beste Gelegenheit, einen tieferen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die Struktur deiner Seite ist ebenfalls ein wichtiger Rankingfaktor, weshalb du dein Menü, die interne Verlinkung und so weiter im Blick behalten solltest. Sorge dafür, dass deine Besucher nicht so oft klicken müssen, um auf eine spezielle Seite zu kommen. Maximal fünf Klicks sollten es sein.

einrichten

Eventuell findest du auch kaputte Links zu Seiten, die längst nicht mehr existieren, sogenannte 404-Seiten. In diesem Fall ist es sehr wichtig, dass du ein Redirect einrichtest, und zwar eine permanente 301-Weiterleitung zu der neuen Seite. Diese sollte möglichst nicht die Startseite sein, denn in der Regel behandelt die alte Seite ein spezielles Thema und dieses wird womöglich nicht auf der Startseite bedient. Redirects kannst du sehr leicht mit einem Plugin einrichten, zum Beispiel Redirection für WordPress.

Richtige Überschriftenstruktur

Überschriften sagen nicht nur deinen Besuchern, womit sie bei deinen Inhalten rechnen können, sondern auch Google. Damit Google eine Seite „verstehen“ kann, müssen die Überschriften hierarchisch angeordnet sein. Das bedeutet, dass jede Unterseite maximal ein H1-Tag enthalten darf, das ist die Hauptüberschrift, der Titel der Seite. H2-Überschriften können mehrfach vorkommen, ebenso wie die anderen Unterschriften auch. Das kann zum Beispiel so aussehen:

Überschrift 1

Überschrift 2

Überschrift 3

Überschrift 3

Überschrift 2

Überschrift 2

Überschrift 3

Codeschnipsel und Tracking Codes

Damit deine Seite übersichtlich und schnell ist, solltest du überprüfen, ob sich noch überflüssige Codeschnipsel oder alte Tracking Codes im Quelltext verstecken. Inhalte, die nicht angezeigt werden und obsolet sind, kannst du eventuell löschen. Du solltest auch sichergehen, dass Tracking Codes (zum Beispiel für Google Analytics) aktuell sind. So verlierst du keine wertvollen Daten und kannst deine Website auch nach dem Relaunch noch vernünftig tracken. Ob alle Codes richtig laufen, kannst du mit dem Google Tag Manager überprüfen.

Die Nutzerfreundlichkeit

Die Kür der Suchmaschinenoptimierung ist die Nutzerfreundlichkeit. Ob sich deine Besucher wohlfühlen, ist ein wichtiges Indiz für Google. Denn genau darum geht es im SEO: Dem Benutzer zur richtigen Zeit, die richtigen Inhalte in der richtigen Form zu präsentieren. Du solltest deshalb deine Zielgruppe wirklich gut kennen. Dazu gehören zum Beispiel Farben, Formen, Formulare, die Sprache, interaktive Elemente und so weiter. Und das führt uns wieder an den Anfang, nämlich zum optimalen Webdesign.

Deine Besucher in der Wohlfühlzone
Du kannst auch mit A/B-Tests messen, wie deine Seite aufgebaut sein muss, um möglichst viele Conversions zu erzielen. Dabei werden Elemente auf Seiten anders angeordnet, unterschiedliche Texte oder Bilder verwendet oder unterschiedliche Farben eingesetzt. Dafür gibt es super Tools, die dir sehr viel Arbeit abnehmen, zum Beispiel:

Fragen zum Relaunch?
Das Team von Foss & Haas berät dich gerne in Sachen Relaunch. Ruf‘ uns einfach an oder schreib‘ uns eine E-Mail.