Social Media Conference 2019

Moin, Moin! Frische Fische, äääh, Neuigkeiten von der SMC 2019

Janine AppelInsgesamt 34 Speaker aufgeteilt in 2 Konferenzräume und spannender Input erwarteten uns am 12. und 13. November auf der Social Media Conference in Hamburg.

Neben den bekannten Formaten wie Facebook, YouTube und Instagram ging es in diesem Jahr auch um die „Newcomer“ TikTok, Twitch und Pinterest – vor allem zu Pinterest konnten wir einiges an Wissen abstauben. Jana Würfel zeigte in Ihrem Vortrag „Get inspired – Wie Unternehmen Pinterest richtig nutzen“ anschaulich, mit welchen Tricks und Tools man eine höhere Reichweite erzielt und warum Pinterest so spannend ist und weiterhin spannender wird.
Die visuelle Suche spricht viele, vor allem junge User an, denn sind wir mal ehrlich: wenn wir uns inspirieren lassen wollen, dann wissen wir selten was wir suchen, bis wir es sehen. Vor allem interessant, dass wir bei Pinterest nun einzelne Artikel in einem Foto recherchieren und bald auch direkt kaufen können. Beispiel: Schöne Wohnzimmerwand mit Bildern und Sideboard. Ein Klick und es werden ähnliche Sideboards gezeigt und die Webshops sind dahinter verlinkt. So macht shoppen Spaß!
Diese junge Zielgruppe, die User, die zwischen 1997 und 2012 geboren sind, also die Generation Z, lag dieses Jahr im besonderen Fokus vieler Vorträge. Schon in wenigen Jahren wird die Generation Z die größte Kaufkraft darstellen, deshalb sollten schlaue Füchse schon jetzt damit starten, an dieser Stelle Vertrauen aufzubauen und langfristig zu halten.
Was die Generation Z als Zielgruppe auszeichnet, wonach sie sucht und wo ihre individuellen Bedürfnisse liegen, werden wir euch zeitnah in einem eigenen Artikel berichten – das würde an dieser Stelle einfach den Rahmen sprengen.

Tja, was haben wir noch mitgebracht? Mut!

Naja, Angst hatten wir ja noch nie. Aber wir meinen noch mehr Mut! Storys zum Spielen, Content zum Mitgestalten, Erlebnisse schaffen oder auch mal ein politisches Statement setzen (ja, richtig gelesen!) sind die Trends, die Unternehmen ganz nah an die Zielgruppe bringen können. Dabei ist es wichtig, nicht nur in den Wald zu schreien, sondern auch auf das Feedback zu reagieren, also mit in der eigenen Zielgruppe zu stehen und mit ihr zu interagieren.
Natürlich kann auch mal was schiefgehen, das passiert, wenn man mutig ist. Wichtig an dieser Stelle ist dann schnell zu reagieren und aus den Fehlern zu lernen.
Viele spezifische Cases haben das Gelernte verdeutlicht, uns zum Schmunzeln oder auch zum Grübeln gebracht. Genauso, wie es auf einer Konferenz auch sein soll.

#FazitSMC19

Das Riverside Hotel bot uns also spannende Vorträge mit Blick auf den Hamburger Hafen. Auch kulinarisch haben wir uns gut versorgt gefühlt – vielen Dank. Leider haperte es dieses Jahr etwas an der Organisation, haben wir zumindest den Eindruck gehabt. Sei es die stockende Technik, der ohne Vorankündigung verkürzte zweite Tag oder dass es immer noch keine „Wechselpause“ gibt um von den einen Vortrag in den Nächsten huschen zu können.
Alles in allem war es aber wieder guter Input und eine gelungene Veranstaltung.


Wie stehen die Social Media-Sterne 2020?
Wie stehen die Social Media Stars 2020?

Der Social Media Nostradamos zeigt sich dieses Jahr zurückhaltend

Nellja Wagner

Eine Social Media Conference mit mehr als 30 kompetenten Sprechern nährt erstmal Hoffnungen, nicht irgendwo auf der Social Media Rennstrecke hängen zu bleiben, sondern Kompetenzen zu erwerben, um mitzukommen und im Idealfall vorne mitzumischen.

Zum zweiten Mal besucht das Team von Foss & Haas diese Konferenz mit der Intention, die „neuen“ sozialen Medien sowohl mehr für das eigene Unternehmen, aber auch für die Kunden nutzen zu können. Dabei ist der Nostradamus-Blick enorm wichtig! Damit sind Trends, Hacks und coole neue Tools gemeint – eben die zukunftsweisenden Kompetenzen.

Hier nun ein paar Auszüge von Vorträgen einiger Referenten:

Der erste Tag wird mit einer schönen Begrüßung eröffnet und startet ganz gemütlich mit dem ersten gemeinsam erlebten Beitrag von Andreas Hebbel-Seeger. Sein Thema ist nicht gerade ein Newcomer, aber unter dem neuen Aspekt durchaus spannend: Er erzählt dem Publikum Interessantes über den Einsatz von den 360° Videos in Unternehmen. Durch diese technische Innovation schaffen diese Unternehmen neue Möglichkeiten, die eigene Reichweite zu vergrößern und mehr potenzielle Kunden zu erreichen. Damit probieren sie eine neue Art der Kundenkommunikation aus. Es geht ganz klar um ein neues Mittel des Erlebens.

Zwei Beispiele:
Ein BMW Autohaus aus Hamburg, das statt Probefahrt eine Erlebnisfahrt mithilfe der Videos gestartet hat.
Und ein Fitness-Studio, das gleich die eigenen Kunden als Laufkaninchen für ihre Studien nutzt. Dabei werden die Trainierenden natürlich nicht in bösen Experimenten ausgenutzt, sondern haben die Möglichkeit, die 360°-Videos mit in ihr Sportprogramm zu integrieren. Es gilt, im Vergleich mit und ohne der Videos, den Spaß- und Motivationsfaktor zu ermitteln. Die Ergebnisse sind überraschend, denn die Trainierenden, die nur sporadisch ihr Training absolvieren, waren für die neue Technologie deutlich mehr zu begeistern als diejenigen, die das Training sowieso schon viel intensiver betreiben.
Wer den Vorteil der Videos verstanden hat, kann sie gut einsetzen. So kann man sich z. B. sehr gut einen Einsatz in der Markenbindung vorstellen, denn die natürliche Neugier sorgt dafür, dass sich die Menschen freiwillig mehrfach solche Videos anschauen, weil es immer neue Entdeckungen gibt. Auf diese Weise beschäftigt man sich lange mit der jeweiligen Marke.

Die User sind nie schuld

Der zweite Referent ist ein uns bekanntes Gesicht. Er hat es bereits letztes Jahr geschafft hat, durch das „verspielteste“ Thema, aber auch durch die Art des vortragens in Erinnerung zu bleiben. Daniel Zoll ist ein Freelancer, der spürbar viel mit privaten Fernsehsendern zusammenarbeitet. Er entertaint uns durch den Vortrag und und wir schaffen es, zwischen den RTL-Witzen, für uns etwas Sinnvolles mitzunehmen. Seine Themen sind Instagram-Storys und Gamification. Darin sieht er die Mittel für Unternehmen, ein positives Image bei der jüngeren Zielgruppe aufzubauen. Das MAT (Motivation Ability Trigger) muss komplett übereinstimmen:

Nur, wenn alle drei Faktoren positiv ausfallen, kann man ein gutes Resultat erreichen.

Motivation, Ability und Trigger – kurz MAT
Motivation, Ability und Trigger – kurz MAT

Beispiel MAT:

Henri ist hoch motiviert, in einer Instagram-Story „mitzuspielen“.  Motivation positiv
Aufgrund technischer Probleme funktioniert das nicht, weil das Smartphone kein Internet empfängt.
Ability negativ
Das erhoffte Resultat kann so nicht erreicht werden – da kann die Story noch so gut sein. Es lohnt sich also, die User immer als Gesamtbild zu sehen und alle möglichen Umstände zu berücksichtigen.

Nicht nur Wirtschaftlichkeit gewinnt

Während einer Kaffeepause mit kleinen Köstlichkeiten wie Bagels, tanken wir sehr gut Energie und stürzen uns dann in dem dritten Vortrag. Unter dem Motto „Ist das Kunst, oder kann das weg?“ hören wir einen Beitrag von Svea Rassmus von der Deutschen Bahn über Themenwelten, Kategorien und die Gewichtung. So ist eine Kategorie wie „Fussballzüge“ bei der DB zwar nicht wirtschaftlich, aber auch kaum wegzudenken, wie die Referentin sich ausdrückt. Die Deutsche Bahn überprüft regelmäßig ihre Themenbereiche nach dem Motto: Hat der Inhalt positive Auswirkungen auf unser Unternehmen oder unsere Kunden?

JA – Das Thema bleibt bestehen

VIELLEICHT – Es gibt eine weitere Überprüfung

NEIN – Trennung von dem Thema

Leider gibt es in diesem Vortrag nur wenig Kunst und noch weniger Neues.

Emanzipation? Aber nur für Frauen

Das nächste Thema überrascht uns, hinterlässt aber am Ende eine Frage. Edda Vogt von der Deutschen Börse stellt Facebook-Gruppen und Accounts zum Thema Finanzen vor, die speziell nur für Frauen konzipiert sind. Ziel ist, Frauen darin zu bestärken, sich mehr mit dem Thema Finanzen auseinander zu setzen und eine Sensibilität dafür zu entwickeln. Klingt sehr emanzipiert auf den ersten Blick. Doch je mehr wir davon mitbekommen, umso mehr stößt das Thema bei uns auf Irritation. Argumentiert wird wie folgt: Es gibt bereits viele soziale Kanäle und Facebook-Gruppen zu dem Thema Finanzen, aber sie sind sehr männerlastig und dort herrscht der grobe Macho-Ton. Mag sein! Nur, wir finden, es wird es auch Männer geben, die nicht weniger unter dem Ton leiden als Frauen. Und außerdem ist ein fallender Baum immer lauter als ein wachsender Wald. Aus welchem Grund also sollen Männer aus der weiblich ausgerichteten Gestaltung des Themas ausgeschlossen werden? Ist das nicht eine Art Diskriminierung?  

Doch Infos zur wichtigsten Koryphäe aus dem Bereich Finanzen für Frauen bringen wir trotzdem mit: 
www.madamemoneypenny.de (Blog und Podcast).

All eyes on generation Z

Die Zukunft der Social Media: ein Stichpunkt, der erst mal hellhörig macht – ein Hoffnungsschimmer kurz vor der Mittagspause. Endlich unser erhoffter Nostradamus! Janis Rittersprach erzählt zu der Social Media Plattform Tik Tok, die ein unglaubliches Wachstum erlebt, wie keine vorher. Das Thema Generation Z steht ebenfalls im Fokus und ist eng verknüpft mit Tik Tok. Wer diese Generation versteht, kann etwas mit Tik Tok anfangen. Es ist nicht unwichtig, die neue Generation Z genauer unter die Lupe zu nehmen, denn die wird laut dem Zukunftsinstitut neben der Millennials im Jahr 2025 zu 90 % den Arbeitsmarkt bestimmen. Dies bedeutet: wer für die Zukunft plant, versucht diese Zielgruppen jetzt schon bei Tik Tok abzuholen und zu binden. 69 % der Tik Tok User gehört zu der Generation Z und erlebt auf dieser Plattform den Alltag als Event.

Beispiel: eine erfolgreiche Kampagne des bekannten Versandhauses OTTO. Mit dem Hashtag #machdichzumotto erreicht OTTO viele junge Leute aus der Generation Z und bringt sie ganz öffentlich und ungehemmt dazu, sich zu blamieren.

Takeaways

  1. Fragmentierung: Sie kommt immer wieder zur Sprache. Es ist schön, den Content in Häppchen aufzuteilen und auf unterschiedlichen Social Media Tellern zu verteilen.
  2. Unterhaltung: Auch fachspezifische Themen bietet man als Unterhaltung an.
  3. Aktionen: So fordert man die User zum Teilnehmen auf und gibt ihnen das Gefühl, ein Teil von etwas Großem und Großartigem zu sein.
  4. Mut: Erschafft neuen und mutigen Content! Dieses Takeaway ist allerdings viel einfacher gesagt als getan.
  5. Authentizität: Die darf bei Umsetzung der vorherigen Punkte nicht auf der Strecke bleiben.

KI-Chatbot im Marketing

Der nächste Sprecher kommt mit einem zukunftsorientierten Thema, das derzeit viel Resonanz in den Medien findet. Marise Asmus von Knowwhere GmbH packt das Interessanteste über Chatbots mit KI in der B2B Kundenkommunikation aus. Das zentrale Thema, das dabei unter die Lupe genommen wird, ist die Kontaktaufnahme vom Kunden zum Unternehmen. Aktuell gibt es tatsächlich viel Unzufriedenheit bei Nutzern, insbesondere wenn die Kontaktaufnahme mit „Hilfe“ eines Kontaktformulars passiert. Statistisch haben 84 % der Nutzer damit eine schlechte User-Experience, denn die Bearbeitungszeiten dauert in der Regel bis zu 24h. Zudem ist so eine Anfrage mit 42,50 € teuer für ein Unternehmen. Ein Chatbot reagiert sofort und kann bis zu 70% der häufigsten Fragen sofort beantworten. Dabei lernt die KI ständig dazu und entwickelt in den Themenbereichen weiter. Es lassen sich alle möglichen Varianten kombinieren zwischen Chatbot mit KI, das auf Freitext reagiert, eines Chatbots mit Multiple-Choice Abfragen und menschlichem Servicepersonal.

Aufbau der KI-Wissensmatrix
Aufbau der KI-Wissensmatrix

Ein gutes Beispiel für so ein Produkt ist das Unternehmen GEBERIT, das u.a. Badkeramik, z.B. ein Dusch-WC, produziert. Ihr Problem ist das delikate Thema an sich. Viele potenzielle Kunden würden auf dieses WC zurückgreifen, lassen sich aber zu diesem Thema nicht gerne von Menschen beraten. So hat GEBERIT einen Chatbot mit KI auf ihrer Webseite entwickeln lassen für alle, die sich bequem und anonym auf der Couch zu Hause beraten lassen möchten.

Das Fazit

Im Vergleich zum letzten Jahr hat das gesamte Team das Gefühl, dass Organisation und die Referenten allgemein nachgelassen haben. Häufig wurden die gleichen Glaubenssätze wiederholt, die uns entweder bereits nicht unbekannt waren oder die sich wie Thesen anhören, die sich erst 2020 vielleicht belegen lassen.

Thesen-Highlights:

„Wir müssen die Zielgruppe wieder in den Fokus stellen“

„Generation Z legt Wert auf Work-Life-Balance, aber auch auf Sicherheit“­­

„Influencer zu einer Aktion provozieren. Wer weiß, vielleicht reagiert ja einer“

„Authentisch bleiben“

„Generation Z erwartet von großen Marken Stellungnahme auch zu politischen Themen“

„Mutig sein!“

Und last, but not least „Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren!“

 

 


Social Media Conference 2020

Social Media Conference 2019
– Wir waren dabei!

Annabel Reckmeyer
Annabel Reckmeyer

Hamburg, 12. und 13.11.19

Vor Ort waren wir zwei von vier Konferenz-Tagen und haben in kurzer Zeit eine Menge Input und Inspiration bekommen.

Von Erfolgsstorys bis hin zu neuen Wegen, die gescheitert sind, wurde eine Menge berichtet. Es wurden Beispiele gezeigt, wie man auf kreative Weise Instagram Storys für sich nutzen kann. Auch andere unterschiedliche, spannende Wege, wie einzelne Unternehmen ihre Communities abholen, wurden präsentiert.

Des Weiteren stellten sich auch Unternehmen, wie z. B. Pinterest vor und zeigten, wie ihre Plattform für den User funktioniert und was möglich ist. Jana Würfel führte uns in ihrem Vortrag durch Pinterest und zeigte unter anderem die neue Funktion der visuellen Suche. Damit kann man beispielsweise in der Suchleiste ein Bild von Schuhen machen und Pinterest sucht ähnliche Schuhe raus. So findet man die gleichen oder ähnliche Schuhe wie die, die einem gefallen, und wird auf entsprechende Online Shops weitergeleitet. Man kann mit der neuen Funktion auch einzelne Artikel in einem Bild suchen. Wenn man beispielsweise nach Weihnachtsdeko sucht und findet ein Bild einer Wohnzimmersituation, in der Produkte stehen, die man haben möchte, kann man durch eine kleine Lupe am unteren Bildrand Gegenstände im Bild und dazu ihre Beschaffungsquellen suchen und finden.

Auch der Rechtsberater Sebastian Deubelli war vor Ort. Er hat einen spannenden Einblick in die komplexe Materie der Bildrechte gegeben. So klärte er unter anderem gängige Irrtümer, wie z. B. den Trugschluss, dass wenn man ein Bild auf eine Plattform hochlädt, damit automatisch alle Rechte verliert und jeder das besagte Bild frei verwenden darf, auf. Denn dieser Vorgang fällt unter das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht, dessen Gebrauch allein dem Urheber vorbehalten bleibt. Zudem machte Herr Deubelli ausdrücklich darauf aufmerksam, dass man eine Bildquelle richtig zitieren muss. So reicht ein einfaches „bei Instagram gefunden“ nicht aus. Stattdessen sollte wie folgt angegeben werden: „Bildquelle (mit Verlinkung zum Bild): “Bildtitel“ von „Urhebername. Lizenz: XYZ“. Wenn diese Regeln nicht beachtet werden, können hohe Geldstrafen oder Gerichtsverfahren die Folge sein.

Damit hörten wir nicht nur eine bunte Mischung an Referenten, sondern auch thematisch eine bunte Mischung an Beiträgen.

Der sich immer wiederholende Appell der Referenten, sich bereits heute um die Generation Z zu kümmern, blieb mir besonders im Gedächtnis. Die Generation Z ist aktuell 7 bis 21 Jahre alt und bildet somit die Kaufkraft von morgen. Sie hat ein ganz eigenes Social-Media-Verhalten, das sich von den bisherigen Generationen unterscheidet. Es geht nicht mehr um das Festhalten des Moments, sondern vielmehr um das eigenen Teilhaben an diesem Moment. Das heißt folglich, dass ein Selfie mit dem Ereignis im Hintergrund gemacht wird, dabei aber die eigene Person im Vordergrund des Geschehens steht. Zudem lässt sich die neue Generation gerne durch Influencer leiten. Diese kann man als Unternehmen auf unterschiedliche Weise für sich gewinnen, wie anhand von zwei Beispielen beschrieben wurde. Ein beispielhaftes Unternehmen hat es durch eine Social Media Challenge, Sponsoring und eine Prise Glück geschafft, einen Influencer für sich zu gewinnen. Ein weiteres Unternehmen wählte den klassischen Weg über eine Agentur und buchte die in Frage kommenden Influencer für jeweils einen Tag. Wieder ein anderes Unternehmen setzte seine Auszubildenden und interessierten Mitarbeiter für seine Social Media Plattformen ein. Das Ergebnis wirkte für den User jung, dynamisch und authentisch, so dass er sich gut damit identifizieren kann.

Nicht jede Social Media Plattform ist für jedes Unternehmen oder jede Botschaft die Richtige. Wenigstens einen Blick werfen sollte man auf die Newcomer Plattform Tik Tok, denn dort tummelt sich die Generation Z. Für sie ist Tik Tok DIE neue Plattform. Da bereits jetzt jedes Unternehmen die Generation Z abholen und für sich gewinnen sollte: Let’s go!

Alles in allem war es eine spannende Conference, die sowohl zum Nachdenken als auch zum Machen animiert hat. Doch hatte ich auf eine Art Konzept gehofft, was es jedoch so leider nicht gibt. Im Prinzip ist alles ein Ausprobieren und Auswerten, um herauszufinden, wie die eigene Community tickt und worauf sie anspringt.

Somit ist mein Fazit: Sei mutig, probiere Neues aus und gib nach einem Scheitern nicht auf, sondern erfinde dich immer wieder neu.