Adobe – gibt es wirklich eine Alternative…?

Wer sind die großen Renner neben Illustrator und Photoshop?  

Ein Unternehmen namens Serif wurde 1987 gegründet. Seit 2014 entwickelt Serif sehr hochqualitative Software. Sie decken die Bereiche der Bildbearbeitung ab, aber auch für Grafiker wurde ein Programm entwickelt. Vor 2016 entwickelte Serif noch andere Programme, diese ließen sie dann aber zurück um sich auf die Entwicklung von Affinity zu konzentrieren und boten keine neuen Updates mehr an. Zunächst waren die Programme für Macintosh vorbehalten. Da aber der Ansturm, wegen den günstigem Preis, so enorm war, entschied man sich die Programme auch für Windows zur Verfügung zu stellen.

Gibt es wirklich eine Alternative zu Illustrator und Photoshop?


PHOTOSHOP


Affinity brachte als erstes Affinity Photo auf den Markt. Affinity Photo ist ein Bildbearbeitungs-Programm mit reichlich Möglichkeiten. Der Aufbau ist sehr ähnlich zu Photoshop hier zwei Vergleiche. Auch die Funktionen unterscheiden sich nur geringfügig. Hier eine kleine Liste mit den Funktionen.

Affinity Photo vs. Photoshop
photoshop
affinity-photo

RAW-Bearbeitung

360°-Bildern

.psd oder .afphoto öffnen und bearbeiten und speichern

Wiederrufen vorheriger Schritte

Schnell Erklärung

Leichte Bedienung

Preis

(23,79 monatlich)

(54,99 einmalig)

Also...?! 

Im Schnitt kommt Affinity Photo Adobe Photoshop ganz nah. Wir haben das Programm getestet und es beinhaltet noch viele andere Funktionen die denen von Photoshop sehr ähnlich sind und genauso gut funktionieren. Hinzu kommt noch dass Affinity Photo eine Live Bearbeitungstool hat. So muss man z. B. nicht erst radieren um zu sehen wie das Ergebnis aussieht, eine kleine Vorschau des Ergebnisses ist schon vorher zu sehen. Hingegen hat Photoshop, wie eir finden, eine leichtere Bedienung was Schnittmasken oder die Farbenauswahl angeht.


Illustrator


Etwas später erschien Affinity Designer. Es ähnelt sehr dem Programm Illustrator. Es ist ebenso eine vektorbasierte Software, die eine gute Bearbeitung von Grafiken und Zeichnungen ermöglicht. Auch hier ist der Aufbau sehr ähnlich.

Affinity Designer vs. Illustrator

Exportieren ( .svg, .eps, .pdf, .psd, .jpg, .png, .tiff, .gif )

Zeichnen / Malen

Vektorisieren

.ai oder .afdesign oder .eps öffnen und bearbeiten und speichern

Wiederrufen vorheriger Schritte

Leichte Bedienung

Preis

(23,79 monatlich)

(54,99 einmalig)

Und … 

Auch Affinity Designer schleicht sich so langsam an Illustrator ran. Klarer Vorteil ist, dass Affinity Designer sowohl Illustrator Dateien als auch .pdf  und .eps öffnen.Nicht nur dass die Dateien weiterhin normal Bearbeitet werden können, Affinity ermöglicht zudemsehr präzises Arbeiten, denn es lässt sich auf das 15-fache (1.000.000 %) zoomen wobei Illustrator mit 64.000 % etwas drunter liegt. Eine sehr große fehlende Funktion ist das automatische Vektorisieren (Bildumwandlung). Jedoch sollte die Funktion nach einigen Updates erscheinen, so sagen es einige Foren.

 

Schnuppert doch mal rein

Wir empfehlen Affinity gerne weiter, besonders für Schüler/innen und Studenten/Studentinnen die gerade in das Thema der Gestaltung einsteigen. Auch für interessierte Hobbyisten und Fotografen sowie Unternehmen bei denen immer wieder kleine Grafikarbeiten anfallen könnte sich ein Kauf lohnen.
Um allerdings "Agenturtauglich" zu werden müssen die Programme noch mehr ausreifen und vor allem bei den wichtigen Funktionen nachlegen.