Das Perfekte Thema für deinen Blogbeitrag

Wie du das perfekte Thema für deinen nächsten Blogbeitrag findest und dabei jede Menge Zeit sparst

Ein Blog muss regelmäßig gepflegt und mit neuen Blogbeiträgen gefüttert werden, wenn du damit erfolgreich sein willst. Ein gepflegter Blog bringt dir regelmäßig Besucher auf die Website und sorgt für ein gutes Ranking in den Suchmaschinen. Viele Blogbetreiber haben aber ein ganz großes Problem: Sie wissen nicht, welches Thema sie in ihrem nächsten Blogbeitrag behandeln wollen. Das führt dazu, dass sie viel Zeit mit der Suche nach dem einen Thema verbringen. Damit du in Zukunft schneller dein Thema parat hast, geben wir dir heute ein paar Tipps an die Hand. Damit kannst du Zeit sparen und noch mehr Leute auf deinen Blog ziehen.

Langfristig geplant: Der Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan ist im Wesentlichen ein Plan, in dem deine Themen nach Datum sortiert eingetragen sind. Hier kannst du jedes Thema eintragen, das für dich in Zukunft Sinn macht. Der Vorteil dabei ist, dass du dir langfristig einen Plan erstellst, auf den du immer wieder zurückgreifen kannst. Wichtig beim Redaktionsplan ist, dass du die Themen nicht zu allgemein und nicht zu konkret formulierst. Bist du zum Beispiel im Bereich Sport unterwegs, wäre „Fußball“ ein zu allgemeiner Titel. Zu konkret dagegen wäre „die 100 besten Kopfbälle im Jahr 2016“. Denn vielleicht kommst du nur auf 77 beste Kopfbälle in diesem Jahr.

Was gehört in einen Redaktionsplan?

Dein Redaktionsplan kann neben dem angestrebten Beitragstitel auch den jeweiligen Autoren, den Status und andere wichtige Infos enthalten. Redaktionspläne für Unternehmensblogs sind in der Regel wesentlich umfangreicher als solche für einzelne Blogbetreiber.
Eine super Anleitung für einen Redaktionsplan bekommst du im blogger abc
Du kannst auch ganze Vorlagen herunterladen und dadurch zusätzlich Zeit sparen. Ein großer Vorteil des Redaktionsplanes liegt in seiner Übersichtlichkeit. So hast du nicht nur einen roten Faden für die Zukunft, sondern siehst auch auf einen Blick die Beiträge, die schon existieren. Doppelte Inhalte werden vermieden und du sparst noch ein bisschen mehr Zeit.

Für spontane Chaoten: Mind-Mapping

Ist ein fester Plan nicht so dein Ding, kannst du mithilfe einer Mind-Map deinen nächsten Blogbeitrag „finden“. Hier kannst du ganze Assoziationsketten aufschreiben und viele Ideen in kürzester Zeit festhalten. Deine Mind-Map startest du mit einem Begriff, der in der Mitte steht. Ausgehend von diesem Begriff schreibst du alles auf, was dir in den Sinn kommt und verknüpfst die einzelnen Punkte untereinander und mit dem Hauptbegriff. Betreibst du einen Koch-Blog, könntest du mit einer bestimmten Art von Gericht anfangen. Ein allgemeiner Begriff wäre „Dessert“. Eine konkretere Variante ist „Torte“. Vom Mittelpunkt aus schreibst du dann alle Dinge auf, an die du denkst, und verknüpfst diese miteinander.

Mögliche Verknüpfungen sind:

  • Torte –> Torte mit Früchten –> Erdbeertorte –> Spaghetti-Eistorte –> …
  • Torte –> Hochzeitstorte –> ausgefallene Hochzeitstorten –> …
  • Dessert –> Lactosefreie Desserts –> Pudding ohne Milch –> …

Probierst du das Mind-Mapping zum ersten Mal aus, wirst du vermutlich überrascht sein. Die Fülle der Ideen, die du in der kurzen Zeit bekommst, ist unglaublich.

So erstellst du deine Mind-Map:

mindmap

Am besten nutzt du ein möglichst großes Stück Papier, damit du viel Platz für deine Assoziationen hast. Du fängst immer mit dem Hauptbegriff in der Mitte an. Schreibe im ersten Schritt alles nieder, was dir einfällt. Selektieren kannst du später. Das Besondere an der Mind-Map ist, dass du in viele Richtungen denken und trotzdem sehr speziell werden kannst. Du kannst auch sehr gut Farben benutzen, um deine Gedanken zu ordnen. Den einzelnen Punkten und deren Verbindungen kannst du auch Symbole hinzufügen: „+, -, !, ?“ und so weiter.

Ein kleiner Tipp: Wenn deine Mind-Map „fertig“ ist, kannst du sie immer noch in einen Redaktionsplan übertragen. Wenn dir das Drauflosschreiben von Ideen besser liegt, ist das die perfekte Kombination und du sparst auf Dauer eine Menge Zeit.

Tools, die dir Ideen liefern

Tools, die dir Ideen liefern

Du bist natürlich nicht der erste Mensch, der das Problem hat, kein Thema für den nächsten Blogartikel zu finden. Deshalb gibt es schon ein paar sehr gute Tools, die dir bei der Ideenfindung helfen können.

Google Suggest

Eine ziemlich einfache Möglichkeit, ein Thema zu finden, bietet das Suchfenster von Google. Trägst du dort einen Begriff ein, macht Google dir automatisch Vorschläge, die den Begriff noch spezifizieren. Auf diese Art und Weise kannst du direkt potenzielle Keywords und Keywordvarianten ausloten, die für deinen neuen Beitrag wichtig sein können.

Übersuggest

Übersuggest funktioniert im Prinzip wie Google Suggest. Allerdings liefert es dir alle Varianten zu einem Keyword alphabetisch sortiert in einem großen Haufen. Der Vorteil ist, dass du nicht lange herumprobieren musst. Der Nachteil ist, dass du hinterher selektieren musst. Für einen ersten Überblick ist es aber immer einen Besuch wert.

Answer the public

Dieses Tool trägt für dich alle möglichen Fragen zusammen, die in Verbindung mit einem Keyword deiner Wahl in Suchmaschinen eingetragen wurden. Diese Fragen liefern dir neben den möglichen Themen auch direkt die Nachfrage. Du kannst also feststellen, für welche Themen sich deine potenziellen Leser überhaupt interessieren. Und davon ausgehend bestimmst du ganz entspannt den Titel deines nächsten Beitrags.

Themen-Generatoren

Noch eine super Möglichkeit bilden Themengeneratoren wie Blogabout oder der Blog Topic Generator von Hubspot. Hier gibst du einfach Begriffe ein und diese Tools geben dir einen ganzen Titel zurück. Die Tools sind zwar auf Englisch aber wirklich Gold wert, da sie sehr attraktive Titel erstellen. Zum Beispiel machen sie sich die Macht von Zahlen zunutze. Probier‘ es mal aus.

Nutze deine Leser

Dein höchstes Ziel als Blogger sollte es sein, deinen Lesern die Inhalte zu liefern, die sie interessieren. Das erreichst du, indem du mit ihnen kommunizierst. Das klingt banal, ist aber essentiell. Eine gute Möglichkeit, die Interessen deiner Leser herauszufinden, sind beispielsweise die Kommentare unter deinen Beiträgen. Greife einfach die Fragen deiner Leser auf und mache daraus neue Blogartikel. So bleibst du mit ihnen in Kontakt und stellst sicher, dass du weiterhin Leser hast. Du kannst auch eine Umfrage starten, beispielsweise über Facebook. So zeigst du aktiv, dass du an der Meinung deiner Leser interessiert bist. Auch Freunde, die deinen Blog lesen, können dir wertvollen Input liefern.

Welche Themen wünschst du dir von uns?

Natürlich wollen auch wir dir immer die Beiträge liefern, die du dir wünschst. Hast du Fragen zu deiner Website, deinem Blog oder zu deinen Grafiksachen? Hinterlasse einfach einen Kommentar oder schreibe uns eine E-Mail.