Ende gut? Alles gut! ?

Nadja Grabolle

Was sind Dateiendungen?

Der letzte Teil einer Datei wird als Dateiendung bezeichnet. Dateiendungen werden auch Dateinamenerweiterung oder Dateisuffix genannt. Sie werden meistens mit einem Punkt abgetrennt, der aber selbst nicht zur Endung dazugehört. Die Endungen werden verwendet um den Dateityp einer Datei zu erkennen. So können sie von dem Computer erkannt und gleich mit einem entsprechenden Programm geöffnet werden, sofern es auf dem Gerät installiert ist.

Wozu gibt es Dateiendungen?

In den meisten Fällen sind die Dateiendungen bestimmten Programmen zugeordnet. So passiert es, dass Betriebssysteme und einzelne Programme nicht in der Lage sind den Typ einer Datei zu erkennen ohne ein Suffix. Betriebssysteme wie beispielsweise Windows öffnen also eine Datei mit dem zum Suffix zugeordneten Programm. Betriebssysteme wie Mac OS sind in der Lage den Dateityp auch ohne bestimmte Suffixe zu erkennen. Sie Nutzen die Dateiendungen nur zur genaueren Bestimmung des Dateityps. Manche Systeme ermitteln mit einer Kombination aus Beidem den Dateityp, wie zum Beispiel KDE. Es geht zunächst auf die Dateiendung ein. Fehlt diese oder ist sie im System unbekannt so ermittelt das System mit Hilfe der Inhalte der Dateien den Dateityp.

Wie werden Dateiendungen richtig verwendet?

Die Dateien werden automatisch mit der verknüpften Dateiendung des verwendeten Programmes gespeichert.

Beispiel: Speichere ich etwas in Illustrator hat es automatisch die Dateiendung .ai.Dateityp Bildchen 

Auch der Mensch muss erkennen was für einen Dateityp er gerade öffnet. Außer den Suffixen können wir hierbei auch die kleinen Bildchen vor den einzelnen Dateien zur Hilfe nehmen. Das ermöglicht uns auch auf den ersten Blick zu erkennen mit welchem Programm ich öffnen will. Wenn ich den Dateitypen ändern will reicht es nicht alleine die Endung im Dateinamen zu ändern, da Sie die Daten in der Datei dadurch nicht mit ändern. Um eine Datei in einen anderen Dateityp zu ändern muss man die Datei erst einmal in dem eigentlichen Programm öffnen. Dort kann ich, je nachdem um welches Programm es sich handelt, unter: „Datei → speichern unter“, oder: „Datei → exportieren → exportieren als“, den Dateitypen ändern.

Die bekanntesten Dateitypen und wofür sie da sind

Es gibt verschiedene Dateiformate um Dateien als Bilder zu speichern, die man zum Beispiel bei Photoshop erstellt hat.

JPEG behält die Dateigröße und Qualität bei (Kompression ZIP) aber kann keine transparenten Hintergründe anzeigen.
GIF zeigt transparente Inhalte an, jedoch nur 100 % oder 0 %, ist qualitativ aber für Fotos schlechter als eine JPEG-Datei, denn im Gegensatz zu JPEG kann GIF nur max. 256 Farben anzeigen.
PNG ist eine Mischung aus Beidem und hat noch weitere Vorteile. Wie JPEG kann das PNG-Format bis zu 16,7 Millionen Farben anzeigen und ist dabei auch noch fast verlustfrei. Sowie das GIF-Format kann auch PNG transparente Inhalte anzeigen. Trotz all dieser Vorteile ist auch das PNG-Format nicht perfekt, denn es braucht dreimal so viel Speicherpatz als bei den anderen beiden Formate.

Weitere Formate

Eines der bekanntesten Formate ist wohl das mp3-Format. Dieses Format findet man bei gespeicherten Liedern. Es ist meist mit einem bereits auf dem PC vorinstallierten Wiedergabeprogramm verknüpft. Dicht darauf folgt das .txt Format, welches für nichts anderes als Text steht. Bei Word kann man Dokumente zwar als .txt Datei abspeichern, eine normale Word-Datei hat jedoch eine andere Ändung. Finden kann man diese bei Texten, die aus dem Editor gespeichert wurden. PPT, kennen viele noch aus der Schulzeit und kommt immer wieder bei Powerpointpräsentationen zum Vorschein. Ein gutes Beispiel dafür, dass viele Dateiendungen Abkürzungen für die entsprechenden Programme sind.
Auch bekannt ist das ZIP-Format. Es taucht fast bei jeder gedownloadeten Datei auf. Das Format funktioniert als eine Art Container, in der mehrere zusammenhängende Dateien und sogar ganze Verzeichnisbäume ihren Platz finden. Das ermöglicht es mehrere Dateien gleichzeitig herunter zu laden und spart dabei gleichzeitig durch die Komprimierung viel Platz. Mit einem Rechtsklick und der Option „Dateien entpacken“ lassen sich einzelne Dateien entpacken und dann später öffnen.